[Bundesausschreibung JTFO - Gerätturnen S.23-26]
[Informationen JTFO Gerätturnen]

Landesfinale Gerätturnen

[WK IV und WK III (Mä)]

Termin: siehe "Termine" --> "Bezirke & Land" --> "Frühjahrsfinale" Bitte anklicken Infos WK IV
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Allgemeine Bestimmungen

 

Die Wettkämpfe werden nach der Wettkampfordnung des Deutschen Turnerbundes (DTB) ausgetragen. Es gelten die aktuell gültigen Wertungsbestimmungen des DTB, sowie die Festlegungen in dieser Ausschreibung. Für das Schuljahr 2021/22 gilt einschließlich des Bundesfinale 2022 die Ergänzungsbroschüre des DTB. Weiterhin sind ergänzende Hinweise in den „Handreichungen“ veröffentlicht.

 

Schleswig Holstein turnt ein Landesfinale. Liegen sehr viele Meldungen vor und überschreiten die Kapazitäten, werden regionale Vorentscheide durchgeführt. Die Landessieger qualifizieren sich für das Bundesfinale in Berlin.

 

Meldeschluss ist jeweils der 01. Oktober, die Meldungen sind an den/ die jeweilige/n Kreisschulsportbeauftragte/n zu richten. Die Datierung der namentlichen Meldung wird durch den Ausrichter kommuniziert. Sie muss Namen, Vornamen und Jahrgang der Schüler/innen und den Namen des schulischen Betreuers enthalten. Sie muss vom Schulleiter unterschrieben und mit dem Stempel der Schule versehen sein.Ohne diese Meldung ist ein Start der betreffenden Mannschaft nicht möglich.

 

Bei den Veranstaltungen auf Landesebene findet die Ziffer 3 der allgemeinen Startklausel für das Bundesfinale Anwendung: Eine Schülerin darf nur in einer Mannschaft starten. Der Start einer zweiten Mannschaft im gleichen Wettbewerb ist nur möglich, wenn der Ausrichter nach Erhalt aller Meldungen zugestimmt hat. Startet in der WK IV eine gemischte Mannschaft, so zählt sie je nach Überzahl des Geschlechts zu den Mädchen- oder Jungenmannschaften. Die Festlegung erfolgt mit der ersten Meldung und gilt für den gesamten Qualifikationsweg.

 

Das Tragen von Kleidung mit Werbeaufdruck im Wettkampf ist nicht zulässig. Zuwiderhandlungen haben den Ausschluss vom Wettkampf zur Folge. Es sollten Turnanzüge getragen werden. Eine einheitliche Kleidung ist dabei anzustreben. Tritt die Mannschaft dennoch in uneinheitlicher Kleidung an, so führt dies nicht zu einem Punktabzug.

 

Durch die Bildung von Busfahrgemeinschaften lassen sich die Fahrtkosten deutlich verringern. Mit dem Einladungsschreiben des Ministeriums für Bildung und Kultur zum Landesfinale erhalten alle gemeldeten Schulen eine Liste der zum Landesfinale gemeldeten Schulen.

 

 

WK III – Mädchen

 

In der WK III wird Kür modifiziert - weiblich, Leistungsklasse 4 (LK 4) nach den aktuellen Arbeitshilfen LK 1 - LK 4 des DTB und der Ergänzungsbroschüre für 2021 (www.kari-turnen.de – Wertungsvorschriften Frauen – LK) geturnt.

 

Eine Mannschaft besteht aus 5 Schülerinnen.

 

Die 4 höchsten Wertungen an jedem Gerät werden addiert und alle 4 Geräteergebnisse ergeben die Gesamtpunktzahl. Die Mannschaft mit den meisten Punkten gewinnt.

 

Es wird grundsätzlich „Tisch“ gesprungen. Gerätehöhen: Sprungtisch 1,10 m oder 1,25 m (wahlweise), Schwebebalken 1,25 m (bei 20 cm Mattenunterlage)

 

Bodenmusik: Jede Turnerin hat eine eigene, beschriftete CD (Name und Schule) mit ihrer Kürmusik, die auf Track 1 abzuspielen ist, mitzubringen. Alle Schülerinnen einer Mannschaft können die gleiche Musik nutzen. Wenn die Musik der Pflichtübung als Kürmusik genutzt wird, muss ebenfalls eine eigene beschriftete CD abgegeben werden.

 

 

WK IV – Mädchen / Jungen

 

Eine Mannschaft besteht aus 5 Schülern/innen.

 

Der Wettkampf bestehen aus 3 Gerätebahnen – A-B-C und 3 Sonderprüfungen. Vom Niveau entsprechen die Inhalte der P4 in den Aufgabenbüchern 2015 Gerätturnen des DTB. Die im Übungstext aufgeführten Alternativen führen weder zu einem Punktabzug noch zu einem Bonus, es handelt sich um gleichwertige Alternativen.

 

Gerätebahn A – wird von allen Schülern/innen einzeln geturnt

Reck (schulterhoch): Aus dem Stand vorlings mit Ristgriff Hüft-Aufschwung mit Schwungbeineinsatz (aus dem Stand oder aus dem Schritt) oder Hüft-Aufzug in den Stütz; Vorschwung, Rückschwung mit Hüft-Umschwung rückwärts; a) mit direkt anschließendem Felgunterschwung in den Stand oder b) Vorschwung, Rückschwung in den freien Stütz, Niedersprung, Felgunterschwung mit Schwungbeineinsatz (auch beidbeinig) in den Stand.

 

Boden (Bodenbahn 10m bestehend aus 5 Matten 1 m x 2 m oder einem Bodenläufer 12 m): Aus dem Stand 2 bis 3 Schritte vorwärts, Handstütz-Überschlag seitwärts links (Rad), Aufrichten in die Bewegungsrichtung, Schritt vorwärts, Handstützüberschlag seitwärts rechts, Aufrichten in die Bewegungsrichtung, Schließen der Beine in den Stand.

 

Sprung (Bock 1,10 m oder 1,20 m; Brettabstand variabel) Sprunggrätsche

 

 

Gerätebahn B – wird von allen Schülern/innen einzeln geturnt

 

Schwebebalken (Höhe 1 m): Aus dem Seitstand vorlings Absprung, Drehhockwende, Aufrichten über die Schrittstellung in den Stand; 1 bis 2 Schritte, Pferdchensprung oder Hocksprung; 1 bis 2 Schritte, ½ Drehung im beidbeinigen Ballenstand; Schritte jeweils mit Vorspreizen (rechts – links oder links – rechts); 1 bis 2 Schritte Standwaage (Haltezeit 2 Sek. möglich, aber nicht nötig); Abgang Anlauf (Anhüpfer erlaubt), Rondat (Radwende) in den Querstand vorlings.

 

Boden (Bodenbahn 10 m bestehend aus 5 Matten 1 m x 2 m oder einem Bodenläufer 12 m): Aus dem Stand Schritt vorwärts und Aufschwingen in den flüchtigen Handstand (Haltezeit 2 Sek. erlaubt), Abrollen, Aufrichten in den Stand, Strecksprung mit ½ LAD (= Längsachsendrehung), Rolle rückwärts über den hohen Hockstütz in den Hockstand (Felgrolle erlaubt), Strecksprung mit ½ LAD in den Stand.

 

Parallelbarren (brusthoch): Aus dem Innenquerstand auf einem kleinen Kasten Absprung zum Vorschwung, Rückschwung, Vorschwung mit Grätschen und Schließen der Beine, Rückschwung, Vorschwung, Kehre mit ¼ Drehung einwärts in den Außenquerstand vorlings.

 

 

Gerätebahn C – Die Gruppenübungen Boden und Langbank werden von allen Mannschaftsmitgliedern in einem Durchgang gemeinsam gezeigt. Die Partnerübung Boden wird paarweise (2 Paare) gezeigt.

 

Gruppenübung 1 / Boden (Bodenbahn 10 m bestehend aus 5 Matten 1 m x 2 m oder einem Bodenläufer 12 m): Schattenrollen  

Alle 5 Mannschaftsmitglieder turnen nacheinander einsetzend, synchron, hintereinander, in ununterbrochener Reihenfolge jeweils 4 Rollen vorwärts mit direkt anschließendem Strecksprung, wobei die Nachfolgenden mit dem Strecksprung nach der Rolle des/r Vorausturnenden beginnen.

 

Gruppenübung 2 / Langbank (2 Turnbänke à 4 m, breite Seite oben, hintereinander gestellt): Schattenhockwenden  

Alle 5 Mannschaftsmitglieder turnen nacheinander jeweils 8 fortlaufende Hockwenden in rhythmischer Folge mit oder ohne Zwischenfedern, wobei die Nachfolgenden mit der zweiten Hockwende des/r Vorausturnenden einsetzen.

 

Partnerübung 3: Synchronübung (Geräte: Bodenbahn 10 m bestehend aus 5 Matten 1 m x 2 m oder einem Bodenläufer 12 m) Die Paare turnen jeweils parallel und synchron 3 bis 5 verschiedene Übungsteile (darunter mind. 2 akrobatische Elemente) als fließende Bewegungsverbindung.

 

Sonderprüfungen

 

Standweitsprung: Es wird auf Hallenboden ohne Mattenunterlage gesprungen. Jede/r Schüler/in der Mannschaft führt 3 fortlaufende Standweitsprünge mit beidbeiniger Landung aus. Die 4 höchsten Weiten werden addiert.

 

Klettern (Taue oder Stangen, je nach Örtlichkeiten, beim Bundesfinale wird an der Stange geklettert): Jede/r Schüler/in sitzt auf einem kleinen Kasten im Grätschsitz vor der Stange, die Hände sind an der Stange/am Tau. Auf Startkommando erfolgt das Klettern (mit oder ohne Einsatz der Füße) bis zu einer festgelegten Markierung (4 Meter vom Boden gemessen). Die 4 schnellsten Zeiten werden addiert.

 

Staffellauf: Sprint-Umkehrstaffel mit Übergabe eines Tennisrings

Es starten alle 5 Mannschaftsmitglieder. Die Start- und Wendemarken sind an den Grundlinien eines Volleyballfeldes oder einer anderen entsprechenden Spielfeldmarkierung mit einer Länge von 18 m. Der Start erfolgt aus dem Hochstart neben einer Markierungsstange. Beim Wechsel wird der Tennisring übergeben und um die Markierungsstange herumgeführt. In einem festgelegten Bereich (ca. 1,5 m hinter der Markierungsstange) darf sich nur der/die folgende Läufer/in aufhalten, alle anderen Läufer/innen befinden sich hinter der Markierung hintereinander sitzend auf einer Bank.

 

 

Die Siegerermittlung im WK IV erfolgt nach folgenden Grundsätzen: An den Gerätebahnen A und B kommen jeweils die 4 höchsten Gesamtwertungen jedes/jeder Turner/in in die Wertung. An der Gerätebahn C gibt es eine Gesamtwertung für die ganze Mannschaft. Aus den 3 Sonderprüfungen werden jeweils die Rangfolgen ermittelt und anschließend die Rangfolgepunkte addiert. Daraus ergibt sich eine Rangfolge der Sonderprüfungen (weitere Hinweise sind den Handreichungen zu entnehmen).

 

Der Sieger des Wettbewerbs wird durch eine Rangfolgeberechnung ermittelt. Hierzu werden die Platzierungen der 4 Ranglisten (3 Gerätebahnen und die Sonderprüfungen) addiert. Sieger ist die Mannschaft mit der niedrigsten Rangfolgesumme. Bei Punktgleichheit entscheidet die bessere Rangfolge bei den 3 Gerätebahnen. Bei weiterer Punktgleichheit entscheidet die bessere Platzierung beim Stangenklettern.

Zusatzinformationen

Kontakt

Tim Vogler
Fax: 0431 - 31 97 57 71
E-Mail info(at)schulsport-kiel.de


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